Archiv der Fachartikel

 

"Denken vom Kunden her" - Marketing-Mix-Instrumente | Dezember 2018
DAP-Dialog, Ausgabe Nr. 48
Die Marketing-Mix-Instrumente sind Studierenden der Betriebswirtschaft so geläufig wie die Strukturformel der Acetylsalicylsäure den Studierenden der Pharmazie. Für viele ist der Marketing-Mix das Herzstück des Marketings.

 

Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr und Ausblick auf 2019: Ideale Verknüpfung von digital und persönlich | Dezember 2018
pharmaberater 4/18
Am Ende eines Jahres nehmen sich viele Menschen Zeit, um die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen. Auch die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer verschiedener Pharmadienstleister blicken im Gespräch mit dem „pharmaberater" auf das Jahr 2018 zurück. Gleichzeitig nehmen wir natürlich auch schon das neue Jahr ins Visier. Welche Erwartungen haben die Expertinnen und Experten an 2019? Welche Entwicklungen werden den Pharmavertrieb in Zukunft noch stärker verändern und prägen?

 

Bundesweite und regionale Verordnungssteuerung von Arzneimitteln in der GKV: Weniger ist mehr  | November 2018
market access & health policy
Seit den ersten Kostendämpfungsgesetzen stehen die Arzneimittelausgaben im besonderen Fokus der Politik. Dabei liegen die Gründe nicht unbedingt in exorbitant steigenden Kosten für Medikamente. Anders als beispielsweise im Krankenhaussektor mit seiner komplexen Kostenstruktur, sind die Ausgaben für Medikamente transparenter und lassen sich vordergründig leichter steuern. Hierfür werden derzeit sowohl bundesweite als auch regionale Maßnahmen eingesetzt. Daraus resultiert inzwischen jedoch ein Dickicht an Vorgaben, welches es nicht nur den Ärzten erschwert, „die richtige Verordnungswahl" zu treffen. Auch die Evaluierung der Steuerungswirkung ist äußerst schwierig.

 

Klinikmarkt: Höhere Schlagzahl beim EKG-Zubehör | November 2018
MTD
An den Elektroden hängt die EKG-Diagnostik. Sie stellen nach Umsatz und nach Zähleinheiten jeweils rund zwei Drittel des Marktes für EKG-Zubehör in der Klinik, was rund 22 Mio. Euro bzw. 175 Mio. Einheiten entspricht. Der Markt wird im aktuellen Zwölf-Monats-Zeitraum (7/2017-6/2018) auf rund 34,5 Mio. Euro beziffert, ein Plus von 8,7 Prozent zum vorhergehenden Zeitraum. Dies ergibt eine MTD-Analyse der Marktdaten von IQVIA aus der Studie IMS DKB medizinischer Sachbedarf.

 

Die Zukunft der Apotheke ist digital und lokal | November 2018
pharmind
Der Kunde von heute ist selbstbewusst. Er informiert sich, vergleicht und wechselt selbstverständlich von der analogen Welt in die digitale Welt. Noch vor einigen Jahren sind Kunden in ein Geschäft gegangen, mit der festen Absicht, etwas zu kaufen. Heute recherchiert man im Netz, sammelt Informationen, und viele Verbraucher wollen das Produkt vor dem Kauf erst einmal ausprobieren. Amazon & Co. haben das Konsumverhalten verändert. Der gemeinsame Familieneinkauf gehört der Vergangenheit an. Produkte für den täglichen Bedarf werden verstärkt bestellt und Essen bringt Lieferando bzw. der Pizzabote. Welche Bedeutung hat diese gesellschaftliche Entwicklung für die Apotheke vor Ort und welche Möglichkeiten bieten sich für die Apotheken?

 

Rx-Arzneimittel - Fortgesetzter Trend: Umsatz wächst bei fast konstanter Menge | Oktober 2018
Healthcare Marketing 
In Deutschland wächst der Umsatz mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln im Apothekenmarkt im Jahreszeitraum Juli 2017 bis Juni 2018 um knapp fünf Prozent. Demgegenüber steigt die Menge abgegebener Packungen kaum. Wie sich die Entwicklung erklärt, erhellen aktuelle Marktddaten. 

 

Apotheken-Benchmark-Systeme - Aktive Sortiments- und Preisgestaltung | Oktober 2018
DAP Dialog, Ausgabe 47
Big Data ist schon lange in aller Munde: Der aus dem angelsächsischen Raum stammende Begriff bezeichnet Daten bzw. Datenmengen, die zu umfangreich, zu komplex, zu schnelllebig oder zu wenig strukturiert sind, um sie ohne Unterstützung der (elektronischen) Datenverarbeitung auszuwerten. Neu für den Apothekenmarkt ist, dass durch die Digitalisierung öffentlichen Apotheken Markt-, Produkt- und Preisdaten permanent zur Verfügung gestellt werden können, mit denen bisher primär pharmazeutische Unternehmen gearbeitet haben. Insbesondere für eine aktive Sortiments- und Preisgestaltung sollten Apothekerinnen und Apotheker Benchmark-Informationen nutzen. 

 

Digitale Trends in Healthcare: Dr. Frank Wartenberg von IQVIA | Oktober 2018
Healthrelations
Wie sollen Ärzte, die Pharmaindustrie, MedTech und die Krankenkassen in Zukunft zusammenarbeiten? Wie steht es um die Digitalisierung der Medizin, und wo hakt es noch? Darüber sprachen wir mit Branchenkenner Dr. Frank Wartenberg von IQVIA.

 

Biologika und Biosimilars: Zwei Seiten einer Medaille? | Oktober 2018
pharmind
Biotechnologisch hergestellte Medikamente werden seit ihrer Einführung bis heute kontinuierlich weiterentwickelt. Durch diese Arzneimittelklasse haben sich die Therapiechancen von Patienten bei einigen schweren Erkrankungen deutlich verbessert. Allerdings stehen die Behandlungen im Spannungsfeld von Therapieoptimierung und Finanzierbarkeit. Daher erhoffen sich insbesondere Kostenträger nach dem Patentablauf von immer mehr Originalpräparaten die Ausbietung relativ günstigerer Biosimilars. Dies könnte für Patienten einen besseren Zugang zu den innovativen Therapien bedeuten und gleichzeitig Mittel für weitere innovative Originalpräparate freimachen. Von daher bilden Original-Biologika und Biosimilar-Nachbauten in gewisser Weise 2 Seiten einer Medaille. Für die Marktpenetration der „Similars“ spielen neben indikationsspezifischen Besonderheiten auch die jeweiligen Rahmenbedingungen in Ländern eine wichtige Rolle, wie internationale Vergleiche zur Marktpenetration zeigen. Dem Thema „Market Access“ kommt damit vor dem Hintergrund verschiedener Instrumente zur Arzneimittelsteuerung eine große Bedeutung zu. Für pharmazeutische Hersteller wie Anbieter von Nachbauten stellt sich die Entscheidung nach der richtigen strategischen Aufstellung. In den komplexen Therapiefeldern erscheint auch ein verstärktes Augenmerk auf den Patienten angezeigt, um z. B. über Unterstützungsprogramme eine optimierte Versorgung zu erreichen. 

 

Deutschland liegt weit zurück | September 2018
Pharmazeutische Zeitung
Die oft benutzte Metapher des »Blicks über den Tellerrand« ist eine auf Frank Wartenberg ganz besonders zutreffende. Zum einen ermöglicht der für Zentraleuropa zuständige Präsident des Beratungsdienstleisters IQVIA diesen seinen Kunden, zum anderen hat er ihn schon bei seiner universitären Ausbildung gesucht.

 

RWE: Vom „netten Extra“ zum „absoluten Muss“ | September 2018
market access & health policy
Real-World Evidence (RWE) hatte bisher ihren festen Platz, wenn es darum ging, die gesetzlichen Anforderungen nach der Marktzulassung, insbesondere hinsichtlich der Arzneimittelsicherheit, zu erfüllen. Mittlerweile findet RWE jedoch nicht mehr nur in der Pharmakovigilanz Anwendung, sondern erfährt breite Akzeptanz in zahlreichen anderen Anwendungsbereichen sowie bei unterschiedlichen Akteuren des Gesundheitswesens.

 

Spezielle Wundversorgung wächst | September 2018
MTD
Der Markt für Wundversorgungsprodukte in der Apotheke wächst weiterhin, allerdings nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Inzwischen werden Produkte für rund 600 Mio. Euro pro Jahr über die Apotheken abgegeben (Basis: Grossopreise). Dabei wächst der Anteil der speziellen Wundversorgungsprodukte. Dies ergibt eine Analyse des Marktforschungsunternehmens IQVIA™ für MTDialog.

 

Neue Kooperation zielt auf Erkenntnisgewinn über die Anwendung von Krebsmedikamenten | August 2018 
Onkologie heute
Die Verfügbarkeit von immermehr Krebsmedikamenten und die Anforderungen an ihre zielgerichtete Anwendung führten in den letzten Jahren zu einer nie da gewesenen Behandlungskomplexität. Über die aktuelle Anwendung von Krebsmedikamenten ist in Europa allerdings noch überraschend wenig bekannt. Ein möglichst zeitnaher Zugang zu entsprechenden Informationen ist sowohl für die klinische Praxis als auch für Patienten wichtig, um eine für sie optimale Behandlung zu erreichen. Die „Collaboration for Oncology Data in Europe“ (CODE) reagiert auf diese „Informationslücke“.

 

Digitalisierung im Apothekenmarkt ist in vollem Gange - Gestalten Sie den Wandel! | August 2018
DAP Dialog, Ausgabe 46
Digitalisierung: Kaum ein anderer Trend bestimmt die Schlagzeilen, die öffentliche Diskussion, aber auch die Veränderung in den Apotheken so stark wie die aktuelle technische und gesellschaftliche Revolution. 

 

Neue Krebstherapeutika | August 2018
pharmind
Krebs ist nach wie vor eine der häufigsten Erkrankungen und auch Todesursachen weltweit. Dies spiegelt sich im globalen Umsatzvolumen für Onkologika wider. Mit einem Jahresvolumen von rund 100 Mrd. US-Dollar stellt die Onkologie das weltweit größte Indikationsgebiet nach Umsatz dar und weist mit 23,7 % auch die größte, jährliche globale Wachstumsrate im Jahr 2017 auf. Dabei entfällt der größte Umsatzanteil auf die USA. Diese Entwicklung lässt sich u. a. auf therapeutische Innovationen der translationalen Medizin zurückführen. Ebenso hat eine verbesserte Erforschung verschiedener Indikationsgebiete dazu geführt, dass sich das Paradigma der Krebsbehandlung in den letzten 2 Jahrzehnten komplett gewandelt hat. 

 

71 Mio. Euro für Sprechstundenbedarf in Apotheken | August 2018
MTD
In 2017 kommt der Sprechstundenbedarf auf ein Volumen von 71 Mio. Euro. Wachstumstreiber sind hier vor allem die Produktgruppe der Blutzuckermessgeräte sowie das Zubehör zur Kapillarblutentnahme. 

 

Nicht Gegen-, sondern Miteinander: Klinische Studien und Real World Evidence zum Nutzen aller Akteure im Gesundheitswesen kombinieren | Juli 2018
pharmind
Zumindest in Deutschland gelten randomisierte klinische Studien (RCT) als die bevorzugte Methode, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln zu beurteilen. Dabei kann die neuartige Anwendung von Daten aus dem Versorgungsalltag (Real World Evidence) eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zu klassischen Ansätzen in der Entwicklung von pharmazeutischen Produkten darstellen.

 

Auf dem Weg, das Biosimilar-Versprechen einzulösen: Marktpenetration von Biosimilars | Juli 2018
market access & health policy
Mit dem Markteintritt von Biosimilars verbanden sich hohe Erwartungen im Hinblick auf einen breiteren Zugang für Patienten zu diesen Therapeutika bei gleichzeitiger Hoffnung der Kostenträger auf Einsparungen. Von den Anfängen bis heute zeigt sich eine unterschiedliche Marktpenetration der Nachbauten sowohl nach Regionen als auch nach Substanzen. Allerdings ist gerade seit dem letzten Jahr ein Schub in verschiedenen Märkten zu beobachten. 

 

Real World-Daten über Krebsmedikamente | Juli 2018 
market access & health policy
Auf dem Deutschen Krebskongress wurde „CODE“ vorgestellt, das – so die Präsentation – europaweit daran arbeiten will, dem Gesundheitssystem bedarfsnotwendige Informationen anhand des „Oncology Data Network“ zur Verfügung zu stellen. Da stellen sich einige zentrale Fragen von der Herkunft, bis hin zur künftigen Nutzung dieser Daten. Diesen und noch viel mehr Fragen ging „Market Access & Health Policy“ in einem Interview mit Thorsten Dusberger, Country Lead Deutschland, der stellvertredend für die Londoner Koordinierungsinstanz von ODN-Initiatior IQVIA spricht, nach. 

 

Premium- Apotheken: So gelingt Differenzierung  | Juni 2018
Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) Nr.20/2018 vom 17.05.2018
Bei Markenartikeln oder hochwertigen Dienstleistungen stößt der Verbraucher unweigerlich auf den Begriff „Premium“. Es gibt Premium-Bier, Premium-Partner, teure Autos findet man im Premium-Segment und in der Modewelt sprechen Designer von Premium-Marken. Gelegentlich wird Premium auch mit Begriffen wie Selection, Very Special,Platinum oder Gold ergänzt. Kann es denn auch Premium-Apotheken geben? Wenn ja, was genau macht diese Apotheken aus?

 

Wettbewerbsspirale begünstigt fokussierte Anbieter | Mai 2018
Healthcare Marketing
Im OTC-Markt wächst der Umsatz schneller als die Zahl der verkauften Packungen. Um an der hohen Kaufbereitschaft der Konsumenten bei langsam wachsendem Mengenbedarf zu partizipieren, investieren die Hersteller jährlich zehn Prozent mehr in Werbung. Umsatzgewinner sind allerdings nicht immer die Big Spender, sondern Anbieter mit Zielgruppennähe und kluger Ausrichtung.

 

Real World Evidence in Health Technology Assessments | Mai 2018
pharmind
Health technology authorities often ignore Real World Evidence, even if these data represent the best evidence available for a specific research question. It is important to understand, that data generated by both Real World Evidence and randomized controlled trials have advantages and disadvantages to be considered in a health technology assessment. While data from randomized controlled trials usually have a very high internal validity, these data often lack the external validity and the larger sample sizes that data from Real World Evidence studies can offer. The hallmark of randomized controlled trials is bias control, but with advanced analytical techniques, like Gaussian processes or vector based machine learning, Real World Evidence can overcome this disadvantage. In summary, health technology assessments can benefit from Real World Evidence if strengths and limitations are considered and handled accordingly.

 

Immer wichtiger: Ein guter Lieferservice – Bleiben Sie ruhig daheim! | April 2018
DAP Dialog, Ausgabe 44
Amazon, Lieferando & Co. verändern unser Konsumverhalten.Der gemeinsame Familieneinkauf „langer Samstag in der City“ gehört der Vergangenheit an. Produkte für den täglichen Bedarf werden verstärkt bei Amazon bestellt und Essen bringt der Pizzabote, Lieferando oder der „Lieferheld“ vom Wettbewerber. Welche Bedeutung hat diese Entwicklung für die Apotheke vor Ort und welche Möglichkeiten bietet ein Botendienst bzw. ein Lieferservice-Netzwerk von und für Apotheken?

 

Arzneimittelmarkt Deutschland: Hersteller ohne Innovation haben es schwer | April 2018
Healthcare Marketing Nr. 3/2018, Natascha Przegendza
Das Umsatzwachstum ist moderat, die abgesetzte Menge der Arzneimittel stagniert – das ist der Markttrend nach den Gesamtjahreszahlen 2017, die das Beratungsunternehmen IQVIA kürzlich vorgelegt hat. Im Rx-Segment zeigt sich, dass sich das Wachstum auf innovative Therapeutika konzentriert.

 

Starker Oberarm: IQVIA™-Analyse zum Blutdruckgeräte-Markt in Apotheken | März 2018
MTD
Erhöhter Blutdruck gilt als Volkskrankheit. Neben Arzneimitteln zur Herstellung eines normalen Blutdrucks werden Blutdruckmessgeräte zur Kontrolle der Therapie eingesetzt.
Manuelle Geräte spielen im privaten Bereich fast keine Rolle. Dagegen prägen batteriebetriebene Digitalgeräte den Markt in der Apotheke. 94 % der abgesetzten Menge in Packungen gehören zu dieser Kategorie. Davon sind ca. drei Viertel Geräte, die am Oberarm eingesetzt werden.

 

Enterale Nährmittel in der Apotheke – Der Appetit wächst | Februar 2018
MTD
Im ambulanten Sektor außerhalb der Klinik hat in den letzten fünf Jahren die Abgabe der Produkte für die enterale Ernährung deutlich zugenommen. Insbesondere im aktuellen Zwölf-Monatszeitraum (MAT = Moving Annual Total) Oktober 2017 ist der Markt um 8,9 Prozent gewachsen und hat ein Volumen von 126,2 Mio. Euro, bewertet zu Grossopreisen. Der Anteil der Sonden und des Zubehörs ist dabei vernachlässigbar. Dies zeigt eine Marktanalyse von IQVIA™ (ehemals QuintilesIMS) für MTDialog.

 

Versorgungsforschung: Cui bono, quo vadis? | Februar 2018
market access & health policy, 01-2018
Versorgungsforschung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Politisch findet das u.a. in der Berücksichtigung im Innovationsfonds seinen Ausdruck, aus dem Fördermittel in Höhe von 75 Mio. Euro jährlich in Projekte der Versorgungsforschung fließen sollen.1 Um diese zu betreiben, werden sog. „Real World Daten“ (RWD) benötigt, also Informationen zur Versorgung unter Alltagsbedingungen. Herangezogen werden hierzu bspw. GKV-Routinedaten und/oder nicht-interventionelle Studien. Uneinheitlich sind allerdings die Sichtweisen, wofür RWD geeignet sind und wem sie letztlich nutzen. Versorgungsforschung hilft bei der Beantwortung unterschiedlicher Fragestellungen aus verschiedenen Bereichen und zeitigt Nutzen für Leistungserbringer, Entscheider und Patienten wie Beispiele verdeutlichen.

 

Leichtes Umsatzwachstum - Über eine Million Kompressionsstrümpfe aus der Apotheke | December 13, 2017
MTD
Das Sanitätshaus hat seine Domäne bei maßangepassten Kompressionsstrümpfen. Standardprodukte werden allerdings nach wie vor auch über die Apotheke verkauft. Der vorliegende Artikel untersucht die aktuelle Umsatz- und Absatzentwicklung von Kompressionsprodukten nach Produktsegmenten, Kompressionsklassen und Herstellern.

 

Mehr Medizinprodukte über den Apotheken-Versandhandel | November 28, 2017
MTD
Der vorliegende Beitrag von IQVIATM (ehemals QuintilesIMS) untersucht die Absatz- und Umsatzentwicklung rezeptfreier Produkte (Arznei- und Gesundheitsmitteln, Kosmetika, Ernährungsprodukten, medizinischem Sachbedarf) in und nach Deutschland mit Blick auf unterschiedliche Produktsegmente im Vergleich von Vor-Ort- und Versandapotheken.

 

Erfolgsfaktoren für Patientenunterstützungsprogramme | November 17, 2017
pharmind
Ungenügende Therapietreue gehört zu den Herausforderungen im deutschen Gesundheitsumfeld. Denn Non-Adhärenz hat erhebliche Folgen, die sich nicht nur an ungenügenden Therapieergebnissen zeigen. Allein hierzulande summieren sich die daraus entstehenden Kosten auf geschätzte 16 Mrd. Euro pro Jahr. Patientenunterstützungsprogramme können hier nachhaltig gegensteuern und tragen somit insgesamt zur erfolgreichen Therapie bei den Patienten bei.

 

Digitale Medien in der Kundenansprache: Was Ärzte wollen | November 15, 2017
Pharma Relations
Das persönliche Gespräch zwischen Pharmareferent und Arzt oder Apotheker prägt nach wie vor das Geschäftsmodell in der Pharmabranche – auch wenn das klassische Vertriebsmodell in den letzten Jahren durch wachsenden Wettbewerb und Regulierungsbewegungen im Gesundheitsmarkt Erosionserscheinungen zeigt. Noch stärker stellen indes die Potenziale digitaler Technologien die traditionellen Vertriebsstrukturen in Frage, vervielfachen sie doch das Angebot sowohl an Kommunikationskanälen wie auch an Informationsquellen und schaffen bis dato ungekannte Möglichkeiten an personalisierter Interaktion mit den Kunden. Und was vielleicht noch wichtiger ist: Digitale Medien stärken den Empfänger im Kommunikationsprozess auf eine bislang nicht gekannte Weise. „Kundenorientierung“ ist im digitalen Zeitalter keine Leerformel, sondern das Wesen erfolgreicher Kundenansprache.

 

Faktoren für einen erfolgreichen Launch | November 13, 2017
market access & health policy
Das nächste Jahrzehnt wird durch eine weitere Konzentration auf innovative Spezial- und Nischenprodukte gekennzeichnet sein. Für Pharmaunternehmen wird es angesichts dieser Fokussierung durch Abhängigkeit von wenigen Schlüsselländern und stetig steigenden Kostendruck auf Ärzte und selbst Patienten immer schwieriger werden, mit Produktneueinführungen wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Um zu verstehen, wie ein Unternehmen trotzdem am Markt bestehen kann, bedarf es einer umfassenden Kenntnis der wichtigsten Erfolgstreiber im aktuellen Launch-Umfeld.

 

Klammer-Nahtgeräte gefragt: Wundverschluss, OP-Handschuhe und OP-Abdecksets in Akutkliniken | October 18, 2017
MTD
Seit einigen Jahren sind Akutkrankenhäuser verpflichtet, in Qualitätsberichten die Anzahl der durchgeführten OPS-Prozeduren (Operationen und Prozeduren-Schlüssel) zu veröffentlichen. Der aktuell verfügbare Datenstand aus dem Jahr 2015 zeigt: Insgesamt sind in deutschen Kliniken in diesem Zeitraum knapp 20 Mio. Eingriffe vorgenommen worden. Gut neun von zehn Operationen erfolgten dabei mit stationärer Aufnahme der Patienten, in 8 % der Fälle wurde ambulant operiert. Der Wundverschluss nach erfolgtem Eingriff erfolgt – außer mit klassischem Nahtmaterial – auch unter Verwendung von Klammergeräten, bei denen ein steigender Bedarf festzustellen ist.

 

Der Biologika-Markt im Umbruch | September 22, 2017
www.plattform-lifesciences.de
Biologika sind ein Wachstumsmarkt. Der weltweite Umsatz ist in den letzten fünf Jahren um 42% gestiegen und stellt ein Viertel des gesamten Pharma-Umsatzes dar. Dieser expandierende Markt ist nun in einer Umbruchperiode angekommen: Einerseits verspricht eine solide Pipeline eine weitere Ausweitung des Marktes, andererseits wird der baldige Markteintritt vielversprechender Biosimilars den Wettbewerb substanziell verändern. Hersteller und Kostenträger sind gefordert, sich dem verändernden Markt anzupassen, um von neuen Potenzialen zu profitieren.

 

Stabiler Markt: Orthesen in Apotheken und Kliniken | September 9, 2017
MTD
Orthesen kommen bei Verletzungen des Bewegungsapparates zum Einsatz. Im ambulanten Sektor ist neben dem Sanitätshaus die Apotheke eine Anlaufstelle für Patienten, die ihr Rezept einlösen oder aus eigener Initiative eine Orthese erwerben wollen. In den zwölf Monaten von Juli 2016 bis Juni 2017 sind 138.000 Orthesen in der Apotheke abgegeben worden. Diese Zahl ist in den letzten fünf Jahren relativ stabil. Zu Grossopreisen lt. Lauertaxe entspricht dies einem Umsatz von etwa 3,4 Mio. Euro.

 

Eindeutig wirksam - Regionale Steuerung der Arzneimittelversorgung fuktioniert | September 7, 2017
market access & health policy
Wirtschaftlich, qualitätsgesichert und bedarfsgerecht muss die Arzneimittelverordnung in der vertragsärztlichen Versorgung sein. Regionale Regulierungsinstrumente als wirtschaftliche Steuerungsmaßnahmen des Arzneimittelausgabenvolumens scheinen zu wirken. Allerdings zeigen sich hier erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kassenärztlichen Vereinigungen.

 

Social Media Listening: Unvcovering Patient's Needs | August 23, 2017
Pharmaphorum
Conversations on social media can provide unprecedented insights about what patients genuinely think about treatments. Through social media listening programmes, pharma companies can now identify areas of unmet need and adapt processes to address them. Carina Mikolajczak examines the situation in Germany, and explains the opportunities available both there and beyond.

 

Navigation in schwierigen Gewässern: Weltweiter Arzneiumsatz nähert sich Billionengrenze – differenzierte Marktbetrachtung erforderlich | August 8, 2017
Handelsblatt
Nach Prognose wird sich der weltweite Umsatz mit Arzneimitteln im Jahr 2020 auf rund 1,4 Billionen US Dollar (1,3 Billion Euro) belaufen. Das entspricht einer jährlichen weltweiten Wachstumsrate von 4 bis 7%. Die fünf größten EU-Märkte (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien) sowie die USA, Kanada und Japan tragen zusammen rund zwei Drittel zum Wachstum bei.

 

Trends und Schlüsselfaktoren in der Arzneimittelversorgung | August 8, 2017
Forum für Gesundheitspolitik
Analysen zur Entwicklung des Arzneimittelmarktes zeigen einige zentrale Trends auf: Therapeutischer Fortschritt hilft Krankheiten zu heilen, Symptome zu mildern und Nebenwirkungen zu reduzieren. Krebserkrankungen werden vielfach chronisch, die Forschung auf dem Gebiet der Orphan Drugs hilft Menschen, die an seltenen Erkrankungen leiden. Dabei spielen Spezialtherapeutika eine zunehmende Rolle, und die Biotechnologie wird künftig auch bei Krankheiten mit hoher Prävalenz eingesetzt werden, die bisher mit „small molecules“ behandelt wurden. Die Etablierung neuer, teurer Therapien verursacht aber auch Kostensteigerungen, und das Ausgabenwachstum von 4,6 % im GKV-Markt im 1. Quartal 2017 resultiert primär aus strukturellen Verschiebungen der Verordnungen hin zu wenigen innovativen Präparategruppen. Folglich werden bestehende Regulierungsmaßnahmen intensiviert und neue bundesweit und regional eingeführt. Regional differierende Verordnungsmengen und -kosten beruhen daher nicht nur auf einer unterschiedlichen Morbiditätsstruktur, sondern hängen auch mit den verschiedenen Modellen der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Verordnungssteuerung zusammen.

 

Inkontinenz-Produkte im Apotheken-Markt: Umleitung im Vertriebsweg | July 8, 2017
MTD
Die Versorgung von Patienten mit Inkontinenz mit aufsaugenden oderableitenden Produkten erfolgt über verschiedene Kanäle. Manche Krankenkassen schreiben die Versorgung ihrer Versicherten aus. Einige organisieren eine Direktversorgung über eine eigens aufgebaute Logistikkette. In diesem Beitrag wird in der ambulanten Versorgung ausschließlich der Vertriebskanal Apotheke betrachtet.

 

Social Media Listening: Dem Patienten im Netz zuhören | June 16, 2017
Planung und Analyse
Gesundheit ist im Netz ein großes Thema. Menschen suchen Rat und Austausch zu Krankheiten, Medikamenten oder Therapien, in Blogs, in Foren und auf Social-Media-Plattformen. Die dort ausgetauschten Erfahrungen und Meinungen sind direkt, echt und unverfälscht und für Pharmaunternehmen wichtige und bisher nicht zugängliche Informationen. Carina Mikolajczak von QuintilesIMS zeigt, wie das mit Social Media Listening vonstatten geht.

 

Bitterer Ausstieg für Importeure - Brexit verändert den Parallelhandel mit Arzneimitteln in Europa | May 17, 2017
DAZ
Großbritannien wird die Europäische Gemeinschaft verlassen. Den Austrittsantrag aus der EU hat Premierministerin Theresa May am 29. März 2017 eingereicht. Das Vereinigte Königreich soll unter anderem aus dem europäischen Binnenmarkt und der Zollunion austreten. Großbritannien wird anschließend kein Ländermarkt im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR = Europäische Union, Norwegen, Island und Liechtenstein) sein. Die Teilnahme am EWR ist aber eine Voraussetzung für den europäischen Parallelhandel, auch den mit Arzneimitteln. Stattdessen wird von der britischen Regierung ein Freihandelsabkommen angestrebt. Die Verhandlungen über den Austritt sollen bis zum Oktober 2018 abgeschlossen sein.

 

Pillen mit Anhang | May 11, 2017
E-HEALTH-COM
Immer häufiger wagen sich Pharmaunternehmen mit Apps oder anderen eHealth-Anwendungen aus der Deckung. Und fast wöchentlich gibt es neue Kooperationen zwischen Big Pharma und der IT-Branche. Was steckt dahinter? Geht es eher um eine Optimierung der klinischen Forschung oder doch um Versorgungssteuerung? Und: Was haben die Ärzte davon? Ein Rundumblick.

 

Patient Support Services - Evaluieren und gezielt optimieren | April 12, 2017
Pharma Relations
Patient Support Services (PSS) leiden heute vielfach unter mangelnder Mittelausstattung. Häufig, weil sie nicht ihren Nutzen für Patienten und pharmazeutische Unternehmen aufzeigen können. Verbesserung der PSS und Darstellung des Nutzens laufen nur über strukturierte Evaluationsansätze.