​ADHS-Arzneien helfen betroffenen Kindern, Stürze zu vermeiden

Forschung zur Alltagsversorgung in Deutschland zeigt: Medikamente gegen Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bei Kindern und Jugendlichen senken Risiko für Frakturen

Dass die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen mit motorischen Schwächen einher geht, ist inzwischen bekannt.

Mehrere internationale Studien belegen darüber hinaus auch einen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Risiko für Frakturen bei kindlichen ADHS-Patienten1. Forscher von QuintilesIMS fanden nun heraus, dass Kinder und Jugendliche, die medikamentös gegen ADHS behandelt werden, auch ein geringeres Risiko haben, sich Brüche zuzuziehen. Zu Grunde gelegt waren anonymisierte Behandlungsverläufe aus Praxen von Kinder- und Jugendärzten in Deutschland. Verglichen wurden drei Altersgruppen kindlicher und jugendlicher ADHS-Patienten mit und ohne Frakturen. Bei allen drei Studiengruppen ergab sich ein geringeres Risiko für Brüche unter einer ADHS-Medikation als bei den Kontrollgruppen. Am stärksten trat dieser Effekt bei der jüngsten Gruppe zu Tage. Als weiteres Ergebnis zeigte sich ein Zusammenhang zwischen Therapiedauer und Frakturrisiko, was die Forscher als Hinweis für die Bedeutung von Compliance und Adhärenz in der ADHS-Behandlung interpretieren.

Laden Sie sich die gesamte Medieninformation ADHS-Arzneien helfen betroffenen Kindern, Stürze zu vermeiden und die Abbildungen herunter.

Expand For More