Fokus Biosmilars

Biosimilars stehen zunehmend im Fokus der Aufmerksamkeit von Stakeholdern der Gesundheitsversorgung. Bei mehreren führenden Biologika ist der Patentschutz in Europa ausgelaufen und die Pipeline mit Biosimilars gut gefüllt. Daher steigt die Anzahl der in europäischen Ländern verfügbaren Nachbauten zusehends. Der Markt biopharmazeutischer Präparate ist infolgedessen durch eine hohe Wechseldynamik gekennzeichnet. Einen besonderen Entwicklungsschub gab es im Jahr 2017, in dem Biosimilars ihren Marktanteil aufgrund der Neueinführung mehrerer Präparate gegenüber Vorjahr verdoppeln konnten.

Welche Konsequenzen sich daraus für die Versorgung in Deutschland, aber auch international ergeben und welche aktuellen und zukünftigen Entwicklungen zu erwarten sind, zeigen wir mit dieser neuen, quartalsweise erscheinenden Publikation unter dem Titel „Fokus Biosimilars“ auf. Wir werden die Marktentwicklung von Biosimilars vor allem in Deutschland kontinuierlich verfolgen und in jeder Ausgabe detaillierte Analysen zu einer bestimmten Substanzgruppe vorstellen. Ergänzend kommen Experten zu Wort, die sich zu aktuellen Themen bspw. aus den Bereichen Market Access, Regulierungsprozesse oder auch Arzt-und Patientensicht äußern. Schließlich werfen wir einen vergleichenden Blick auf die Marktentwicklung in anderen Ländern.

3. Ausgabe des Fokus Biosmilars Newsletters

Die dritte Ausgabe bietet wieder das aktuelle Monitoring des Biosimilar-Marktes in Deutschland und global. Im Fokus der substanzbezogenen Analysen steht diesmal der in der Therapie von Brust- und Magenkrebs eingesetzte Antikörper Trastuzumab.

Sowohl der hiesige als auch der weltweite Biosimilar-Markt erreichen im Einjahreszeitraum von Juli 2017 bis Juni 2018 Umsatzsteigerungen im oberen zweistelligen Bereich. Zwar dominieren die Originalpräparate nach wie vor das Biologika-Segment, aber die „Similars“ sind aus den Startlöchern gekommen und befinden sich im Rennen um Verordnungen.

Unsere Analysen zeigen diesbezüglich interessante Unterschiede auf, da die Marktdurchdringung der Nachbauten sich zum einen nach Wirkstoff und Indikationen, zum anderen aber auch nach Regionen, Versorgungssektoren und Facharztausrichtung unterscheidet, wie die Ergebnisse am Beispiel Trastuzumab veranschaulichen.

Zwei Beiträge befassen sich explizit mit der Patientenseite. Einmal geht es darum, mit welchen edukativen Maßnahmen Patienten von einem Switch hin zu Biosimilars überzeugt werden können. Außerdem haben IQVIA-Forscher untersucht, wie sich die Persistenz der Anwendung von Biologika bei verschiedenen Diagnosen über die Zeit entwickelt hat und welche Determinanten dabei maßgeblich sind.

 

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