Daniela, Regulatory Start Up Specialist

Wie war Dein Bewerbungsprozess?

Der erste Kontakt mit der Firma wurde im Jahr 2012 über das mibeg-Institut Medizin in Köln hergestellt; ich nahm damals an einer Weiterbildung zum Thema klinische Forschung/klinisches Monitoring teil. Im Rahmen dieser Weiterbildung werden Trainings von Firmen angeboten und darüber Kontakte zu potenziellen Bewerbern geknüpft. IQVIA (seinerzeit noch Quintiles) wurde an einem der Unterrichtstage von zwei Vertretern aus dem Bereich Clinical vertreten. Was die beiden über die Arbeitsbedingungen in ihrem Unternehmen berichteten, gefiel mir gut, daher brachte ich gleich meine Bewerbung auf den Weg. Beim Interview in Köln sah man sich dann wieder. Während des Bewerbungsverfahrens wurde ich von einer festen Ansprechpartnerin betreut, die mir auch die freudige Nachricht überbrachte, als mir eine Stelle im klinischen Monitoring angeboten werden konnte. Die Einstellung erfolgte dann zeitnah.

Warum hast Du Dich für diesen Job entschieden?

Für das Clinical Monitoring habe ich mich entschieden, weil ich großes Interesse an medizinischen Sachverhalten, der Behandlung von Erkrankungen sowie an den Prozessen im Gesundheitswesen mitbringe. Von Haus aus bin ich Biologin und wollte mein medizinisches Wissen vertiefen, was mir auch gelungen ist. Der Einstieg als Klinischer Monitor ist der übliche Weg in die Pharmabranche, mit mehr als 3 Jahren Berufserfahrung sollten einem damit alle weiteren Türen offenstehen.

Hinzu kamen die auch im Wettbewerbsvergleich guten äußeren Rahmenbedingungen in dieser Position, die das Arbeitsleben einfach angenehmer gestalten.  Und schließlich wurde Neu-Startern die Option gegeben, nach mindestens 12 Monaten Dienst ins Home Office zu wechseln.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?

Als Klinischer Monitor betreut man sein zugeteiltes Studienzentrum vor, während und nach der Klinischen Studie in (fast) allen Belangen und führt vor Ort Qualitätskontrollen der vom Zentrum geleisteten Arbeit durch. So ist man Ansprechpartner, Problemlöser und „Detektiv“ zugleich.

Die Zielvereinbarungen für einen Monitor sind klar definiert. Als Monitor ist man viel unterwegs, mindestens neun Tage im Monat (2-3 Tage die Woche). Man reist deutschlandweit, mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug. Für die Ausübung dieser Tätigkeit sollte man immer flexibel sein, mit mehrstündigen Verspätungen rechnen und öfter mal im Hotel übernachten können. Ca. 60 % des Arbeitsalltags entfallen auf die wenn auch komfortabel gestaltbare Reisezeit. Am Ort des Geschehens angekommen, ist der Arbeitsalltag ganz unterschiedlich: Üblicherweise arbeitet man sich durch Akten und dokumentiert nebenbei die eigene Arbeit am PC. Je nach Situation ist der Alltag aber auch sehr vielfältig: So leite ich Meetings mit Ärzten und Studienteams, mache Rundgänge durch die Abteilung oder zähle Tabletten, Kapseln oder was immer auch zu überprüfen ist.

Was ist das Tolle an Deinem Job?

Die Projekte und die Arbeit sind vielfältig. Jeder Kunde und jedes Projekt hat seine ganz individuellen Bedürfnisse und Anforderungen. Dazu kommen die unterschiedlichsten Menschen, mit denen man zusammenarbeitet. Hier zwischen Kunde und Zentrum als Mediator zu fungieren, macht einfach Spaß!

Welche Herausforderungen bringt Dein Job mit sich?

Da es sich beim klinischen Monitoring um vielfältige Projekte handelt, sollte man generell die Fähigkeit besitzen, sich gut organisieren und priorisieren zu können. Dies gilt insbesondere dann, wenn man als Außendienstmitarbeiter nur einen Bruchteil seiner Zeit im eigenen Büro sitzt. Man sollte also immer ganz genau wissen, was man wann zu erledigen hat und gut vorbereitet sein, denn wenn man erst einmal im Flugzeug sitzt und feststellt, etwas vergessen zu haben, ist es oftmals zu spät.

Was macht Dein Team aus?

Flexibilität und das Gefühl, Teil einer echten Gemeinschaft zu sein. Die Wertschätzung für die eigene Arbeit, dadurch, dass dies auch ausgesprochen und gelobt wird. Das Team ist wirklich familiär. Wir duzen uns generell nach dem Amerikanischen Modell, auch mit den meisten Vorgesetzten. Die meisten (gerade klinische Monitore) sind junge Leute im selben Alter. Man hilft sich gegenseitig und hat auch mal Gelegenheit, sich zum Gespräch auf der Arbeit zu treffen.

Warum passt Dein Arbeitgeber zu Dir?

Mein Arbeitgeber passt zu mir, weil er mir Flexibilität garantiert. Zum einen durch meine Home Office-Tätigkeit, zum anderen durch die Flexibilität der elektronischen Zeiterfassung. Es gibt keine Kernarbeitszeiten. Die Mitarbeiterverwaltung geschieht ausschließlich elektronisch. Alles passiert in Echtzeit, und man ist mit der ganzen Welt vernetzt, falls man Hilfe braucht oder etwas zu besprechen hat.

Wie hast du das Onboarding erlebt?

Seit meinem Einstieg habe ich verschiedene Onboardings erlebt. Die längste Einarbeitung war die erste. Man wird gut und vor allem im Office auch nah am Geschehen eingearbeitet. Es gibt ein Trainingsportal: Die meisten Trainings sind Online-Kurse oder virtuelle Meetings. Und schließlich habe ich nette Kollegen, an die ich mich wenden kann, die sich Zeit für mich nehmen, oft auch über die Zeit des Onboardings hinaus.

Wie erlebst Du die Zusammenarbeit bei IQVIA?

Im lokalen Team (z.B. für Deutschland) ist die Kommunikation recht gut und offen, zeitnah und meist auf Augenhöhe. In der Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen kann es auch schon mal komplizierter sein. Oft stehen die Studienteams unter hohem Zeitdruck. So kann die Kommunikation durchaus auch anstrengend für alle Beteiligten sein. Die Gründe dafür sind vielfältig: Gerade Kollegen aus anderen Ländern kennen die lokalen (rechtlichen) Gegebenheiten oft nicht, und die Kommunikation ist von der Zeitverschiebung betroffen. Die jeweiligen nationalen Standards und Arbeitsweisen sind nicht immer dieselben und nicht immer gut kombinierbar. Den Studienteams entsteht oft auch Druck von außerhalb. Man muss lernen, damit zurechtzukommen, und seine Arbeitsweise entsprechend den Anforderungen anzupassen.

Was würdest Du Bewerbern auf Jobs in Deinem Unternehmensbereich raten?

In meinem Bereich sind Kommunikation und Teamgeist entscheidend. Dazu gehören auf jeden Fall eine ausgeprägte Bereitschaft, gemeinsam Ziele erreichen zu wollen sowie gute englische Sprachkenntnisse, die schon im Bewerbungsverfahren eine wichtige Rolle spielen. IQVIA ist ein Arbeitgeber, der ergebnisorientiert ist; dafür stehen z.B. konkrete Zielvereinbarungen oder auch Fristen, die einzuhalten sind.