Siegbert, Pharmareferent

 

Wie war Dein Bewerbungsprozess?

Der Bewerbungsprozess nahm in meinem Fall nicht allzu viel Zeit in Anspruch. Etwa 8-10 Tage nach meiner Online-Bewerbung erhielt ich die erste – positive – Rückmeldung zu meinen Unterlagen, gefolgt von einem 30-minütigen Telefoninterview. Der nächste und letzte Schritt war ein intensives Gespräch vor Ort gemeinsam mit vier weiteren Bewerbern auf andere Pharmareferenten-Positionen, in dessen Zentrum die kommunikativen Fähigkeiten der Bewerber standen. Direkt im Anschluss kam die Zusage. Die Gespräche waren von einer freundlichen, angenehmen Atmosphäre geprägt, entspannt und weniger förmlich als von mir vermutet.

 

Warum hast Du Dich für diesen Job entschieden?

Meine Entscheidung für die Gesundheitsbranche hatte ich schon vor längerer Zeit ganz bewusst getroffen, da sie aus meiner Sicht großes Zukunftspotenzial besitzt. Als ich mich für diese Position entschied, konnte ich bereits auf einige Berufserfahrung in der Pharmaindustrie zurückblicken. Die Stellenausschreibung erschien mir spannend und vielseitig; von dem dort skizzierten Einstiegsprojekt zum Thema Schmerztherapien fühlte ich mich spontan angesprochen. Neben den Entwicklungsperspektiven, der Möglichkeit zur kontinuierlichen Weiterbildung und der Nähe zu meinem Wohnort war ich von der Gesprächsatmosphäre sehr angetan. Meine Ansprechpartner aus HR / Recruiting gingen sehr individuell und proaktiv auf mich ein.

 

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?

Als Pharmaberater bei Integrated Engagement Services (IES) habe ich eine feste Zuständigkeit für ein Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, im Vertriebsgebiet Eifel-Bonn-Koblenz-Trier. Auf der Basis einer wöchentlichen Tourenplanung bin ich zu ca. 90 % auf Kundenbesuch, abends erfolgt dann die Nachbereitung der Termine im Home Office. Zu meinen Kunden zählen in erster Linie Ärzte, vor allem Allgemeinmediziner und Internisten, die ich über Arzneimittel informiere und berate, z.B. zu Produktneuheiten, Vorteilen, Rabattverträgen und Wirtschaftlichkeit. Auch kleinere Schulungen für Ärzte und Assistenzpersonal gehören dazu.

Zum großen Teil sind dies gewachsene Kundenbeziehungen, aber ich bin immer wieder auch mit (potenziellen) Neukunden im Gespräch. Dabei sind Vertrauen und Respekt die Grundlage für die vom Arzt gewünschte Kundenbeziehung auf Augenhöhe. Zu Informationszwecken unternehme ich übrigens auch Apothekenbesuche, die mir sehr nützliche Erkenntnisse für meine Arbeit einbringen.

Die regelmäßige interne Abstimmung wird alle sechs Wochen durch ein Meeting mit unserem Regionalleiter und meinen regionalen Kollegen gewährleistet, das neben dem spontanen Info- und Erfahrungsaustausch immer auch einen Weiterbildungsteil beinhaltet. Fortbildung ist ständig angesagt, da wir für unsere Kundenbesuche immer auf dem neuesten Stand sein müssen.

 

Was ist das Tolle an Deinem Job?

In meiner Tätigkeit steht der Mensch im Mittelpunkt. In der Kommunikation muss ich mich daher immer wieder neu auf unterschiedliche Gesprächspartner einstellen, in persönlicher und fachlicher Hinsicht. Auch dadurch fällt meine Arbeit sehr abwechslungsreich aus, jeder Tag bringt Neues. Hinzu kommt, dass wir als Pharmaberater bei IES im Rahmen der geltenden Vorgaben sehr selbständig tätig sind und IQVIA uns flexibles Arbeiten ermöglicht, zum Beispiel vom Home Office aus.

 

Welche Herausforderungen bringt Dein Job mit sich?

Meine Funktion verlangt, dass ich mich immer wieder neu und individuell auf meine Kunden einstelle. Dazu gehören Flexibilität, kommunikatives Geschick und Einfühlungsvermögen. Man sollte auch belastbar sein, denn als Pharmaberater wird man für gewöhnlich intern und extern mit hohen Ansprüchen konfrontiert, fachlich und kommunikativ gesehen. Nicht vergessen werden darf, dass wir mitunter auch mit negativen Reaktionen der Kunden umzugehen haben, z.B. bei einer ablehnenden Haltung des Arztes gegenüber dem Produkt oder der Beratung. Und schließlich müssen wir einem fortlaufenden Informationsbedarf gerecht werden, um unsere Kunden auf Augenhöhe beraten zu können zu Produktneuheiten, Marktentwicklungen oder regulatorischen Änderungen. Dafür gibt es regelmäßige Online-Fortbildungen, beispielsweise zu den Themen Compliance und Arzneimittelsicherheit.

 

Was macht Dein Team aus?

Unser Team besteht aus den Sales-Kollegen samt Regionalleiter einerseits und dem Vertriebs-Innendienst andererseits. Charakteristisch für unsere Zusammenarbeit ist der ständige Informations- und Erfahrungsaustausch, der durch einen ausgesprochenen Teamgeist und große Hilfsbereitschaft, Flexibilität, Offenheit und Wertschätzung, aber auch durch Humor und Lockerheit gefördert wird.

 

Warum passt Dein Arbeitgeber zu Dir?

Bei IES bestimmen flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen das Geschehen – das entspricht auch meinem Naturell. Aus meiner Sicht haben wir eine gute Unternehmenskultur, die sich durch einen sehr menschlichen, vielleicht auch familiären Umgang miteinander auszeichnet. Und schließlich sehe ich IQVIA gut für die Zukunft aufgestellt.

 

Wie hast du das Onboarding erlebt?

Gleich an welchem Ort – ich bin überall freundlich aufgenommen worden und habe stets die Unterstützung erfahren, die ich brauchte. Zu allen relevanten Themen gibt es entsprechende Schulungen. Patenschaften zur Betreuung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es übrigens auch, wurden von mir allerdings nicht in Anspruch genommen, da ich mich schon nach kurzer Zeit und durch das Coaching von Seiten meines Chefs sehr gut zurechtgefunden habe.

 

Wie erlebst Du die Zusammenarbeit bei IQVIA?

Die Zusammenarbeit bei uns ist von einer freundlichen Atmosphäre, von Respekt und Wertschätzung geprägt. Flache Hierarchien sorgen für kurze Wege, Flexibilität und schnelle Entscheidungen. Insgesamt ist IQVIA in meiner Einschätzung von einer hohen Dynamik bestimmt.

 

Was würdest Du Bewerbern auf Jobs in Deinem Unternehmensbereich raten?

Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass Bewerber den Kundenkontakt mögen, kommunikativ sind und Einfühlungsvermögen für ihr Gegenüber mitbringen. Sie sollten flexibel sein und wissbegierig, da Weiterbildungen ein ständiger Begleiter in diesem Beruf sind. Stressresistenz, die Fähigkeit, „mit kühlem Kopf“ zu agieren und zu reagieren, gehört auch dazu. Ferner sollten Bewerber eigenverantwortlich arbeiten können und dies auch mögen, sich gut über IQVIA informieren und – nicht zu vergessen – eine positive Grundeinstellung mitbringen, die eine wichtige Voraussetzung ist, um ihren Auftrag gegenüber unseren Kunden überzeugend wahrzunehmen.