Antonino, Associate Site Management Lead Real-World Insights

 

Wie war Dein Bewerbungsprozess?

Mit nur vier Wochen Dauer war mein Bewerbungsprozess recht kurz bzw. schnell. Etwa eine Woche nach meiner Online-Bewerbung kam die Einladung zum Telefoninterview, wiederum eine Woche später hatte ich ein Gespräch vor Ort mit zwei Line Managern. Das zweite Gespräch war noch stärker auf die fachliche Seite ausgerichtet; beide waren von einer angenehmen, ungezwungenen Atmosphäre geprägt, es war ausreichend Zeit auch für die Beantwortung meiner eigenen Fragen. Ein bis zwei Wochen später erhielt ich die Zusage.

Warum hast Du Dich für diesen Job entschieden?

Ursprünglich aus der medizinischen Forschung kommend, habe ich mich schon früh dafür interessiert, was in der Anwendung konkret aus unseren Forschungsergebnissen wird – daher habe ich eine Weiterbildung im Bereich Clinical Monitoring absolviert. An der Arbeit des Associate Site Management Leads RWI (Real-World Insights = Versorgungsforschung) hat mich zudem gereizt, dass er (oder sie) als eine Schnittstelle der Kommunikation fungiert. Für mich eine gute Perspektive, um mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln! Hinzu kamen der Ruf der Firma als Branchenprimus, der (für mich familienkompatible) Unternehmenssitz im Frankfurter Raum sowie die internationale Ausrichtung: Ich komme selbst aus Süditalien und war anfänglich auch für italienische Studienzentren zuständig.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?

Meine Arbeit wird sehr stark von koordinierenden Tätigkeiten bestimmt. Dazu gehören z.B. die Organisation und Moderation von internen Video- und Telefonkonferenzen auf globaler oder nationaler / regionaler Ebene: Mindestens vier solcher Konferenzen begleiten meine tägliche Arbeit im Durchschnitt, Teilnehmer sind die jeweiligen Clinical Research Associates (CRAs), die die klinischen Studien vor Ort begleiten und die zuständigen Site Manager im Rahmen ihrer Funktion des Remote Monitorings. Ich bin für mehrere Studien verschiedener Kunden zuständig, geographisch gesehen für Europa sowie – projektweise – auch für Israel und Afrika. 

A propos Kunden: Ein Studienzentren-übergreifendes Reporting zum Status der Studien, abhängig von den jeweiligen Milestones der Studien, gehört ebenso zu meinen Aufgaben, damit einhergehend also auch die Dokumentation und Administration der Studien in diversen Tools und in Excel. Ähnlich einem Projektmanager habe ich gegenüber CRAs und Site Managern Personalverantwortung „in dotted line“ (= indirekte Berichtslinie). Trotz des weit gefassten geographischen Verantwortungsbereichs ist meine Tätigkeit kaum mit Dienstreisen verbunden.

Was ist das Tolle an Deinem Job?

In meiner Funktion habe ich jeden Tag sehr viel mit Kommunikation zu tun, wobei die internationale Zusammenarbeit, die mir besonders am Herzen liegt, eine wichtige Rolle spielt. Mein Job ist sehr abwechslungsreich, man lernt immer wieder dazu. Der hohe fachliche Anspruch in diesem Bereich bringt es mit sich, dass wir alle permanent neues Wissen erwerben, es aber zugleich weitergeben an Neuzugänge und jüngere Mitarbeiter/innen. Das hat mit dem Teamgeist zu tun, der uns alle prägt: Nur gemeinsam können wir die gesteckten Ziele erreichen.

Welche Herausforderungen bringt Dein Job mit sich?

In meinem Job muss man mit (Zeit-) Druck von Seiten der Kunden / Sponsoren umgehen können und diesen zugleich gegenüber den eigenen Teams abfedern. Im Bedarfsfall muss ich unseren Kunden auch einmal „Nein“ sagen können, wenn bestimmte Anforderungen nicht realistisch umsetzbar sind. Hier sind Anpassungsfähigkeit und „geschmeidige“ Kommunikation gefragt. Informationen und Aufgaben zu priorisieren und zu organisieren, dabei stets einen „Plan B“ im Hinterkopf zu haben, gehört sicher auch dazu. Und ein gesundes Maß an Multitasking wird in meiner Funktion einfach erwartet.

Was macht Dein Team aus?

Es sind im Grunde ja ganz verschiedene Teams, je nachdem, in welchem Land und bei welchem Sponsor die Studie angesiedelt ist. Über alle Teams hinweg kann ich aber sagen, dass wir ergebnis- und lösungsorientiert arbeiten, mit hoher Fachkompetenz, ausgeprägtem Teamgeist, sehr proaktiv und eigenverantwortlich. Die Kommunikation ist unkompliziert und transparent.

Warum passt Dein Arbeitgeber zu Dir?

Es ist immer beruhigend zu wissen, dass wir für jedes Spezialgebiet einschlägige Experten im Haus haben – so bekomme ich immer die Unterstützung, die ich brauche. Sich auf andere verlassen zu können, ist für mich persönlich ein wichtiger Aspekt. Ich erlebe hier im Haus eine gewachsene Feedback-Kultur, auch das schätze ich sehr. Fehler darf man durchaus machen, wenn man daraus lernt; das erleichtert Innovation und unternehmerisches Handeln. Hinzu kommen die im Code of Conduct dokumentierten und im Unternehmen gelebten Wertvorstellungen wie Fairness und Wertschätzung gegenüber anderen, die auch in diversen Charity-Aktivitäten ihren Niederschlag finden. Dazu gehören z.B. Blutspenden oder von der Firma gesponserte gemeinnützige Tätigkeiten. Ferner sind aus meiner Sicht die Entwicklungsperspektiven im Rahmen des Career Planning, die internationale Ausrichtung und für mich als Familienvater die Familienfreundlichkeit ausschlaggebende Faktoren.

Wie hast du das Onboarding erlebt?

Zu jedem Zeitpunkt habe ich ausreichende Unterstützung erfahren – von meinen Teams, in der ersten Zeit durch einen Mentor oder auch durch die sehr unkomplizierte Kommunikation mit meinem Line Manager. Die Trainings zu den unterschiedlichen Fachgebieten einer CRO (Clinical Research Organisation) waren zudem eine große Hilfe, so dass ich mich recht schnell und einfach in meine neue Rolle eingefunden habe.

Wie erlebst Du die Zusammenarbeit bei IQVIA?

Die Kollegialität und offene Kommunikation habe ich bereits angesprochen; hinzu kommt das ausgeprägte Socializing im Unternehmen, z.B. im Rahmen von Firmenevents wie Sommerfesten, Weihnachtsfeiern und sportlichen Aktivitäten wie JP Morgan-Lauf oder Fußball (IQVIA Cup). Das formlose Miteinander bei diesen Anlässen fördert die Zusammenarbeit nach meinem Eindruck enorm, auf eine zugleich sehr angenehme Weise.

Was würdest Du Bewerbern auf Jobs in Deinem Unternehmensbereich raten?

Wichtig ist, im Detail „sattelfest“ zu sein und zugleich den Überblick über das große Ganze zu behalten. Man sollte wissbegierig und lernfreudig sein, Flexibilität und Teamgeist mitbringen. Soft Skills sind bei uns sehr wichtig, da die Kommunikation immer im Zentrum unseres gemeinsamen Handelns steht. Last but not least gilt: Bewerber, die diese Fähigkeiten mitbringen, sollten sie auch einbringen!